Blutegeltherapie

Kleine Tierchen mit grosser Wirkung

Die Blutegeltherapie ist eine uralte Therapieform und wird seit über 3000 Jahren angewandt. Blutegel können bei verschiedenen Problemen und Erkrankungen des Bewegungsapparats, bei Entzündungen, zur Verbesserung der Durchblutung und Zirkulation eingesetzt werden.

Der Speichel des Blutegels beinhaltet 30-100 verschiedene Substanzen, wobei diese ihre Wirkung v.a. in Kombination miteinander entfalten. Der Speichel wirkt entzündungshemmend, gefässerweiternd, durchblutungsfördernd, leicht antibiotisch, beschleunigt den Lymphfluss, verbessert die Zirkulation und Entschlackung von entzündeten Bereichen und wirkt schmerzlindernd. Der gesamte Körper profitiert von den verschiedenen Wirkstoffen im Speichel des Egels und vom lokalen Aderlass.

Die Blutegeltherapie kann bei folgenden Indikationen helfen:

  • Hufrehe, Hufabszess, Hufrollenentzündung/Strahlbeinsyndrom

  • Sehnenentzündungen und -schäden (auch lang zurück liegende), Bänderverletzungen

  • Gallen

  • Gelenksentzündungen und -erkrankungen, Arthrosen, Spat

  • Muskelfaserriss, Muskelschmerzen (Myalgien), Kreuzverschlag

  • Abszesse, Furunkel, Phlegmone (Einschuss)

  • Bluterguss, Quetschung, Prellung

  • Mauke, Sommerekzem

  • Lymphatische Stauungen

  • Wundheilungsstörungen

  • Narbengewebe und alte Verletzungen

  • Postoperative Beschwerden

Die Blutegeltherapie darf nicht angewandt werden bei:

  • Anämie

  • Blutgerinnungsstörungen

  • Blutgerinnungshemmenden oder blutverdünnenden Medikamenten

  • Quecksilberhaltigen Medikamenten

  • Magengeschwür

  • Diabetes mellitus

  • Hohem Fieber

  • Trächtigkeit

  • Malignen Tumoren

  • Leukämie

  • Allgemeinem Schwächezustand, Immunschwäche

  • Vor bestehenden Operationen

  • Tieren unter 5 kg

Mögliche Nach- und Nebenwirkungen:

  • Lokale Reaktion (Rötung, Schwellung, Juckreiz, allergische Reaktion)

  • Wundinfektion/Entzündung durch Verunreinigung der Wunde oder zu frühes Entfernen der Kruste

  • Hämatome um die Bissstelle, Lymphknotenschwellung, Narbenbildung

  • stärkere Nachblutung

  • Kreislaufreaktionen

Es ist sowohl eine schnelle Verbesserung wie auch eine Erstverschlimmerung möglich, die aber meistens nach zwei Tagen abklingt. Sobald sich nach einer Verbesserung der Zustand des Pferdes wieder verschlechtert, ist eine weitere Behandlung sinnvoll, bis sich eine länger anhaltende Verbesserung einstellt. Bei degenerativen Erkrankungen (z.B. Arthrose) tritt die Wirkung manchmal 2-4 Wochen verzögert ein.

Aus ethischen Gründen nutze ich die Blutegeltherapie nur ergänzend, wenn die anderen Methoden nicht greifen oder wenn es keine gleichwertigen Alternativen gibt. Ich verwende keimfreie medizinische Blutegel aus der Zucht der Firma Hirumed.

Therapien
Kontakt

Christine Hässig

Energetische Pferdeosteopathin

3252 Worben (BE)

Schweiz

Tel. 079 650 60 94

info@vital-horse.ch

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