Leika

Die Überforderte

Die Behandlung war sehr interessant und aufschlussreich. Ich habe sofort bemerkt, dass die Behandlung Leika gut tut. Sie hat sich sehr gut erholt. Die Warzen waren bereits zwei Wochen nach der Behandlung fast weg und nach vier Wochen ganz verschwunden. Leika ist aufgestellt, läuft locker und zügig vorwärts. Sie hat nun auch ihren Platz in der Herde gefunden. Ich bin dankbar, dass Christine bei uns war.

Evelyne Schneebeli

Leika ist eine 3-jährige Freiberger-Stute. Ihre Besitzerin Evelyne kontaktierte mich Ende Juli 2017, weil Leika einen Knubbel am Hals hatte und sich beim Longieren und Reiten auf die eine Seite nicht mehr gut biegen liess. Beim Hindernisfahren mit dem Wagen hielt sie den Kopf konstant schief nach rechts. Die Stute war mitten im Training fürs Jungstutenfinale, das in einem Monat stattfand. Deshalb wurde ich dringend zu ihr gerufen. Leika war zu diesem Zeitpunkt erst seit zwei Monaten bei Evelyne.

 

Auf den ersten Blick schien Leika körperlich in guter Verfassung zu sein. Jedoch kamen im Verlauf der Behandlung Kettenreaktionen zum Vorschein: Leika hatte ein schiefes Becken, das sich auch auf das Brustbein ausgewirkt hatte. Das Brustbein ist muskulär sowohl mit dem Becken als auch mit dem Kiefer verbunden. Deshalb kontrollierte ich nun auch das Kiefergelenk und das Zungenbein. Beide waren blockiert. Deshalb stolperte Leika wohl oft. Die Besitzerin zeigte mir dann ein Video, wie die Stute ca. drei Monate zuvor am Feldtest sehr eng im Genick geritten wurde. Leika wurde mit der Zäumung regelrecht zugeschnürrt. Dies liess mich vermuten, dass die Wirkungskette womöglich andersrum war und die Kettenreaktion ihren Ursprung beim Genick und Kiefer hatte. Die Muskeln ums Genick rum und vom Kiefer bis runter zum Brustbein waren sehr verpannt. Zudem hatte die Stute einen Knubbel im Bereich der Schilddrüse. Ich empfahl deshalb die Schilddrüse bei Gelegenheit einem Tierarzt zu zeigen. Ich habe die Schilddrüse dann mit gelbem Licht bestrahlt, weil gelbes Licht sehr gut auf Drüsen wirkt. Leika bestätigte mit Abkauen und Gähnen, dass es ihr gut tut. Zusätzlich habe ich das Kehlchakra behandelt. Aufgrund weiterer Befunde habe ich eine Leberkur empfohlen, die auch Funktionsstörungen der Schilddrüse positiv beeinflussen kann. Zudem war die Stute übersäuert, weshalb ich nebst der Futterumstellung zusätzlich ein Basenpulver in Kombination mit einer Nierenkur vorschlug. Wie immer habe ich zum Schluss der Behandlung auch die nötigen energetischen Korrekturen über die Meridiane vorgenommen.

 

„Christine hat alle Blockaden gelöst und Leika hat ausgiebig gegähnt und abgekaut. Man sah ihr die Erleichterung richtig an. Die verspannten Muskeln habe ich noch einige Wochen lang weitermassiert mit den Techniken, die mir Christine gezeigt hat. Der Tierarzt hat bestätigt, dass es sich beim Knubbel um eine Vergrösserung der Schilddrüse handelt. Der Knubbel hat sich seit Christines Behandlung aber schon deutlich verkleinert und der Tierarzt sieht keinen Handlungsbedarf.“ 

Evelyne Schneebeli

 

Schon zu Beginn der Behandlung fiel mir eine grosse Warze im Nüsternbereich auf. Auf meine Nachfrage meinte Evelyne, dass die Warze erst plötzlich gekommen sei, als Leika schon bei ihr war, und dass sie noch eine andere Warze an der Flanke habe. Warzen haben meist einen psychischen Hintergrund und entstehen oft durch Stress oder Trauer. Dann wurde mir Leikas Geschichte erzählt: Leika wurde verkauft, als sie fünf Monate alt war und hat mehrmals den Stall gewechselt. Vier bis fünf Monate vor dem Behandlungstermin wurde Leika angeritten und eingefahren, war nach zwei Monaten am Feldtest und nun mitten im Training fürs Jungstutenfinale. Nebenbei wurde Leika noch gedeckt und war nun vermutlich ca. im dritten Monat trächtig. Seit zwei Monaten war sie jetzt in einem Offenstall mit 10 Pferden, wo sie als Neue und Rangniedrige von allen Seiten drangsaliert wurde. Angesichts all dieser Ereignisse liess sich die Frage, ob die Stute Stress und Trauer empfand, leicht beantworten. Ich habe ihr deshalb eine Bachblüte und ein Trauermittel einmalig in Hochpotenz verabreicht, die wir zuvor kinesiologisch ausgetestet hatten. Zudem habe ich das Herzchakra behandelt.

 

Zu meiner Erleichterung war Evelyne auch der Meinung, dass die letzten Monate zu viel waren für die junge Stute. Dass Leika so willig und kooperativ mitmacht, schnell lernt und gefallen möchte, wurde ihr zum Verhängnis.

 

„Ich habe Leika mitsamt den Plänen, die für sie vorgesehen waren, übernommen. Mir war eigentlich bewusst, dass das alles etwas zu viel war für eine junge Stute. Mir hatte aber der Anstoss gefehlt, um etwas zu ändern. Christines Besuch und was ich während der Behandlung beobachtet habe, machte mich nachdenklich: Ich sagte das Jungstutenfinale sofort ab und wechselte zwei Tage nach der Behandlung den Stall. Ich brachte Leika in den Stall, wo ich jeweils mit ihr fürs Training hinfuhr. Ich hatte schon immer das Gefühl, dass Leika sich dort wohl fühlt und eigentlich lieber in diesem Stall sein möchte. Jedoch hatte es keinen freien Platz. Die neue Trainerin von Leika, die während der Behandlung ebenfalls anwesend war, schaffte dann kurzfristig Platz im Stall.

Die Behandlung war sehr interessant und aufschlussreich. Ich habe sofort gemerkt, dass die Behandlung Leika gut tut. Sie hat sich sehr gut erholt. Die Warzen waren bereits zwei Wochen nach der Behandlung fast weg und nach vier Wochen ganz verschwunden. Leika ist aufgestellt, läuft locker und zügig vorwärts und macht sehr gute Übergänge. Sie hat nun auch ihren Platz in der Herde gefunden. Ich bin dankbar, dass Christine bei uns war.“ 

Evelyne Schneebeli

 

Leikas Geschichte verdeutlicht, was passieren kann, wenn die Bedürfnisse des Pferdes nicht berücksichtigt werden, und welche Auswirkungen körperliche und psychische Überforderung haben kann. Leika hat sich erfreulicherweise sehr rasch gut erholt und im März 2018 ihr Fohlen zur Welt gebracht.

Bericht aktualisiert: März 2018

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